Böden

Holzböden

Wir können Ihnen Parkett- und Dielenböden aus den verschiedensten Hölzern anbieten. Sehr beliebt ist das schöne Hartholz der Eiche, aber auch Fichte, Weißtanne, Kiefer, Lärche, Buche, Ahorn, Nussbaum, Kirschbaum, usw. kommen zum Einsatz. Holzböden erhalten Sie in Massivbauweise oder im Mehrschichtverbund.

 

Unsere Holzböden werden je nach Kundenwunsch mit Lack, Öl oder Seife oberflächenbehandelt. 

Parkettböden

Ein Parkettboden zeichnet sich durch kleinformatige Holzstäbe in einem gewissen Verlegemuster aus. Je nach Größe der Holzstäbe spricht man von Mosaik-, Lam- oder Stab-Parkett. Zu den gängigen Verlegemustern zählen Parallel-, Halb- oder Würfel-Verband. Besonders edel und beliebt ist der Fischgrat-Parkett.

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Dielenböden

Dielenböden erfreuen sich immer größerer Beliebtheit auf Grund der effizienten Herstellung und Verlegung. Dielen sind im Massiv- oder Mehrschichtaufbau erhältlich. Die klassische Landhausdiele ist typischerweise mit einer Breite von etwa 18 cm erhältlich, je nach Holzart und Hersteller. Bei besonders breiten Dielen spricht man von Schlossdielen. Bei fallenden Längen mit Endlosverlegung werden die Stirnstöße meist wild im Raum verteilt, aber auch eine raumlange Verlegung ohne Stirnstöße ist möglich.

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Holzböden im Bad

Durch eine geeignete Materialauswahl und Versiegelung sowie entsprechende Pflege ist es möglich, die behagliche Atmosphäre von Holzböden auch im Bad zu realisieren: Der Unterboden muss mit einer flexiblen Abdichtung gegen Feuchtigkeit geschützt werden. Das Parkett muss vollflächig mit dem Untergrund verklebt werden. Die Randfugen werden mit einer dauerelastischen Fugenmasse abgedichtet.

Eine natürliche Hart-Öloberfläche garantiert einen wasserfesten, atmungsaktiven und klimabeständigen Boden. Wassertropfen müssen trotzdem aufgewischt werden, denn stehende Nässe setzt der Optik des Holzfußbodens auf Dauer zu. Ebenso muss auf die Luftfeuchtigkeit geachtet werden: diese sollte dauerhaft nicht über 65% liegen, weswegen ein regelmäßiges Lüften und Heizen unabdingbar ist.

Hin und wieder ist ein Nachölen notwendig.

Wenn man diese Spielregeln beachtet, kann man mit bloßen Füßen den warmen, behaglichen Holzfußboden auch im Bad genießen. Eine Fußbodenheizung ist ebenso realisierbar.

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Wissenswertes

Versiegelung und Pflege

Lackierte Oberflächen

Der Lack wird in der Regel in 3 Schichten aufgetragen und baut somit eine widerstandsfähige Schutzschicht auf der Holzoberfläche auf und versiegelt diese. Je nach Beanspruchung kommen 1K-Lacke auf Wasserbasis oder 2K-Lacke auf PU-Basis zum Einsatz. Diese sind frei von Lösemitteln, Formaldehyd und Aluminiumoxid und entsprechen dem Emicode 1 – sehr emissionsarm.

Lackierte Oberflächen sind reinigungs- und pflegeleicht. Zur Reinigung wird dem Wischwasser ein neutraler Reiniger für lackierte Holzoberflächen beigegeben und mit einem gut ausgewrungenem Lappen gewischt. Mikrofasertücher können die Oberfläche schädigen. Zur Pflege der lackierten Oberfläche kann man in regelmäßigen Abständen ein Polish dem Wischwasser beigeben. So entsteht ein Schutzfilm auf der lackierten Oberfläche. 

Geölte und gewachste Oberflächen

Der Holzboden behält durch diese natürliche Oberflächenbehandlung seine ursprüngliche Ausstrahlung. Die samtige, seidenmatte Oberfläche hebt die natürlichen Maserungen und Holzfarbe hervor. Mit einem Wachs kann die Oberfläche auch glänzend erzeugt werden.

Mit Hilfe von Farbpigmenten im Öl, kann die Holzoberfläche auch farblich gestaltet werden. Sehr beliebt ist dabei das Weiß-Öl (5 bzw. 15% Weißanteil), aber auch ein Nachdunkeln oder ein farblicher Akzent auf der Holzoberfläche ist möglich.

Moderne Hartwachsöle verbinden die natürlichen Eigenschaften von Ölen und Wachsen mit den schicht-bildenden Eigenschaften der Lacke. Dadurch kann auch auf natürliche Weise eine sehr widerstandsfähige und robuste Holzoberfläche geschaffen werden.

Es werden nur natürliche Rohstoffe wie Naturharze, Pflanzenöle und Wachse verwendet. Der Holzboden erhält so keine bioziden Stoffe, ist atmungsaktiv und garantiert damit ein gesundes Wohnklima. Unsere eingesetzten Öle sind zertifiziert für Umweltverträglichkeit und Kinderspielzeugtauglichkeit.

Zur Reinigung wird dem Wischwasser eine Holzbodenseife beigegeben und mit einem gut ausgewrungenem Lappen gewischt. So entsteht ein Schutzfilm auf der Holzoberfläche. Mikrofasertücher können die Oberfläche schädigen. Zur Pflege kann die Oberfläche des Bodens, wenn er nach längerer Nutzung beginnt matt oder grau zu werden, mit einem Pflegeöl aufgefrischt werden. Das Pflegeöl wird mit einem Pad einpoliert. 

Geseifte Oberflächen

Diese Art der Oberflächenbehandlung von Holzböden stammt aus Skandinavien, und kommt besonders aus wohnbiologischen Gründen zum Einsatz.

Die Holzbodenseife, farblos oder weiß, besteht aus pflanzlichen Ölen und Wachsen, und ist frei von Konservierungs- oder Lösemitteln. Auch ein Vorbehandeln mit Laugen zum besseren Vergilbungsschutz ist möglich.

Ein großer Vorteil dieser sogenannten „skandinavischen Technik“ ist, dass die Grundbehandlung sowie die weitere Pflege und Reinigung mit dem gleichen Produkt durchgeführt wird. Die Seife ist stark rückfettend, dadurch werden seifenbehandelte Böden mit jeder Reinigung unempfindlicher und schöner.